Schweizer Tourismus mit Optimismus in die Zukunft

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Das Jahr 2012 war, wie schon das Jahr zuvor, für die Tourismusunternehmen der Schweiz ein besonders schwieriges Jahr. Zum Ende der Wintersaison ist es eine gute Gelegenheit, mal eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Schweizer Alpen

Ein erster Lichtblick im Tourismussektor

Über die Loyalität der Mitbürger kann sich Schweizer Hotellerie freuen, denn die Gäste in diesem Winter waren und sind überwiegend Schweizer, die das tolle Wetter und die ausgezeichneten Schneeverhältnisse nutzen. Der Saisonstart im Dezember brachte ein Plus von 5,5 Prozent erklärte der Direktor von Schweiz Tourismus, Herr Jürg Schmid. Das ist schon ein erster Lichtblick nach dem schwierigen Jahr 2012.

Unternehmen nutzen Synergien

Bei Bergbahnen und Hotels sind in den letzten Monaten krisenbedingt die Preise gesunken. Fast überall werden Spezialangebote offeriert. Leider gehen durch geringere Preise auch die Umsätze etwas zurück. Für die Schweizer selbst sind durch diese Angebote Urlaub und Erholung in der eigenen Heimat günstiger geworden. Synergien gibt es durch die Zusammenarbeit von Hotels und Skischulen. Es ist klug, die Kräfte zu bündeln und so konkurrenzfähiger zu werden. Anstatt nur für sich zu schauen, wird jetzt erfolgreich zusammen gearbeitet. Die Schweiz gilt in der Welt immer noch als teures Urlaubsland. Dieses Image hält sich hartnäckig. Aus dem Euroraum kommen zwar nach und nach wieder Gäste, die gemerkt haben, dass die Schweiz gar nicht mehr so teuer für ­sie ist. Es bleibt eine Aufgabe wieder mehr europäische Gäste zu gewinnen.

Die neuen Gäste aus dem Reich der Mitte

Zunehmend mehr Gruppen aus China reisen in die Schweiz. Es wurde festgestellt, dass chinesische Besucher im Vergleich zum Schweizer zwei- bis dreimal mehr pro Tag ausgeben. Das kommt nicht direkt der Hotellerie der Schweiz zugute, sondern wird beispielsweise in Uhren investiert. Aber auch Individualreisen aus China nehmen tendenziell zu. Die Aufenthalte werden länger und auch die Ansprüche an die Qualität der Hotels steigen an. Ein Grund zur Hoffnung. Auch japanische Gäste kamen früher überwiegend mit Gruppenreisen in die Schweiz. Heute beträgt der Anteil japanischer Individualreisenden weit mehr als fünfzig Prozent.

Bildquelle: hotelschweizsaasfee.ch