Kurbäder in Baden an der Limmat

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Viele wissen, wo die Stadt Baden liegt, doch nur die Wenigsten haben die Stadt selber schon besucht. Die Historie reiche Stadt kann sich aber auf jedem Fall sehen lassen. Sie hat jede Menge Angebote für Touristen und bietet viele Überraschungen bei den Stadterkundungen. Der geschichtliche Bogen reicht von den Römern über die Industrialisierung bis in die Neuzeit rein.

Thermalbad

Baden an der Limmat ist eine Reise wert

Das Museum Langmatt beherbergt exquisite Sammlungen an impressionistischen Gemälden. Aber auch das einzige Kindermuseum der Schweiz ist in Baden zu finden. Auch der älteste Bahnhof der Schweiz, gegründet im Jahre 1847, befindet sich in Baden. Er war eine Kopfstation und ist als erste Zugverbindung der Schweiz in die Geschichte eingegangen. Durch die günstige Zugverbindung war Baden Mitte des 19. Jahrhunderts ein Thermalkurort mit grosser Bedeutung und erlebte einen zusätzlichen Aufschwung des Bädertourismus. Die Bahn wurde Spanisch-Brötli-Bahn genannt, weil Kurgäste auf Ihrem Nachhauseweg die beliebten Spanischen Brötchen mitnahmen.

In Baden gibt es viel zu entdecken

Wer vom Bahnhof Richtung Altstadt geht, der kommt zu dem Nordturm der einst ein berüchtigter Mittelalterkerker war. Von dem Vorplatz kann gut auf den Schlossberg geschaut werden. Von der Festung Stein, die bis zum Jahre 1415 auf dem Berg stand, ist nur noch die Kapelle übrig. Wer die Stufen zum Schlossberg hochläuft, der wird mit einem herrlichen Blick über Baden belohnt. Die Altstadt ist eine kompakte Fussgängerzone und Flaniermeile mit Boutiquen und Beizen sowie Läden und Restaurants und beginnt hinter dem Nordturm. Hier sind rund 200 mittelalterliche Häuser in der oberen, mittleren und weiten Gasse zu bewundern. Während der Stadtführungen können spannenden Themen von früher gelauscht werden und der Tagessitzungssaal aus dem Jahre 1947 besichtigt werden.

Eintauchen in das warme Nass während der Badenfahrt

Das öffentliche Thermalbad der Stadt wird nach den Designs des Stararchitekten Botta komplett umgebaut. Daher müssen Badegäste auf die wenigen Thermen- und Wellnesshotels, wie beispielsweise dem Limmathof, ausweichen. In dem Limmathof lässt es sich aber, in einem Becken mit 37 Grad heissem Wasser, baden wie zu Römerzeiten. Es ist das mineralienreichste Wasser der Schweiz. Das altehrwürdige Hotel wird durch seine Pauschalangebote auch von Tages- und Wochenendgästen sehr gut besucht.

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de